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		<title>Rote Ruhr Uni</title>
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		<title>rote ruhr-uni 2010</title>
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<category domain="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Archiv-.html">Programmarchiv</category>


		<description>Samstag, 20.11.2010, ab 14h &lt;br /&gt;Die Moral in der Kritik. &lt;br /&gt;Ma&#223;st&#228;be der Kapitalismuskritik &lt;br /&gt;ReferentInnen: &lt;br /&gt;Christine Zunke (Oldenburg) &lt;br /&gt;Gerhard Schweppenh&#228;user (W&#252;rzburg) &lt;br /&gt;Christoph Henning (St. Gallen)


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		<title>Markt-M&#228;rchen</title>
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		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;a href=&quot;http://www.math.uni-hamburg.de/home/ortlieb/Exit1CPOMarktMaerchen.pdf&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Der Text findet sich sich HIER&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_ps'&gt;(erschienen in: Exit 1/2004.
Vgl. auch http://www.math.uni-hamburg.de/home/ortlieb/)&lt;/div&gt;
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		<title>To be or not to be a Keynesian &#8211; ist das die Frage?</title>
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<category domain="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Texte-.html">Texte</category>

		<dc:subject>S</dc:subject>
		<dc:subject>Neuer Text</dc:subject>

		<description>Mit der Krise wurden auch die passenden Theorien an die Oberfl&#228;che des wirtschaftspolitischen Diskurses gesp&#252;lt. W&#228;hrend Karl Marx ein Platz im Feuilleton zukam, wurde John Maynard Keynes etwas ernster genommen. Dessen Anziehungskraft wirkte jedoch nicht ungebrochen. Ganz im Gegenteil: Die durch die Krise erzwungenen staatlichen Feuerwehreins&#228;tze sorgten bei vielen Apologeten freier M&#228;rkte f&#252;r Unbehagen &#8211; schon fr&#252;h wurde vor staatlicher &#220;berregulierung gewarnt (vgl. Plickert 2008). Keynes&#8216; Theorie (...)

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 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/arton391.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;45&quot; height=&quot;26&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;Mit der Krise wurden auch die passenden Theorien an die Oberfl&#228;che des wirtschaftspolitischen Diskurses gesp&#252;lt. W&#228;hrend Karl Marx ein Platz im Feuilleton zukam, wurde John Maynard Keynes etwas ernster genommen. Dessen Anziehungskraft wirkte jedoch nicht ungebrochen. Ganz im Gegenteil: Die durch die Krise erzwungenen staatlichen Feuerwehreins&#228;tze sorgten bei vielen Apologeten freier M&#228;rkte f&#252;r Unbehagen &#8211; schon fr&#252;h wurde vor staatlicher &#220;berregulierung gewarnt (vgl. Plickert 2008). Keynes&#8216; Theorie wurde so zu einem zentralen Feld der Auseinandersetzung dar&#252;ber, wie der Kapitalismus &#8218;vern&#252;nftig&#8216; zu regieren sei. W&#228;hrend die einen bei Keynes zentrale S&#228;ulen der &#8222;freien Marktwirtschaft&#8220; in Gefahr sehen, formulieren andere hingegen die Hoffnung, dass Keynes einen Ausweg aus einer ungerechten und instabilen Wirtschaftsordnung weisen k&#246;nne. Wiederum andere wollen gar mit Keynes die schwindende Legitimation des Neoliberalismus in eine Perspektive jenseits des Kapitalismus &#252;berf&#252;hren.&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Eine Auseinandersetzung mit Keynes steht somit ebenso an, wie mit dem, was im Rahmen der sogenannten neoklassischen Synthese daraus gemacht wurde. Denn dem Keynes, der im Zuge der gegenw&#228;rtigen Krise so manches Feuilleton erfreute, wurden schon vor l&#228;ngerer Zeit die Z&#228;hne gezogen. Auch diskussionsw&#252;rdig erscheint, warum Keynes f&#252;r viele Linke und SozialistInnen als antikapitalistisches Maskottchen herhalten muss, da der britische &#214;konom den Kapitalismus gar nicht als das zentrale Problem identifizierte und ihn vielmehr gegen den Sozialismus zu verteidigen gedachte.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Keynes&#8216; Kapitalismus&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die keynessche Theorie ist, von der marxschen &#214;konomiekritik einmal abgesehen, wohl der radikalste Bruch mit den theoretischen Grundlagen der (Neo-) Klassik. Dies l&#228;sst sich an zwei Punkten festmachen: Einmal an der Nicht-Neutralit&#228;t des Geldes; zum anderen &#252;berwindet Keynes eine betriebswirtschaftliche Sichtweise auf die Wirtschaft aufgrund der &#220;berzeugung, dass der geldvermittelte Tausch eine effiziente Allokation auf M&#228;rkten nicht immer erm&#246;glicht.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In der &#246;konomischen Klassik wie in der Neoklassik spielt Geld keine konstitutive Rolle. Beide gehen im Prinzip von einem geldlosen G&#252;tertausch aus, der nach dem sayschen Gesetz funktioniert. Diesem zufolge schafft sich ein Angebot immer eine Nachfrage und M&#228;rkte. Geld sei langfristig neutral, und mit einer Ver&#228;nderung der Geldmenge verschiebe sich nur das Preisniveau. M&#228;rkte sind homogen, gleichrangig und effizient, weshalb ein Ungleichgewicht nicht aus den M&#228;rkten selbst zu erkl&#228;ren ist, sondern nur durch externe Schocks.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In seiner Konzeption einer monet&#228;ren Theorie der Produktion ist jedes &#246;konomische Handeln geldvermittelt (Keynes 1933). So simpel es klingt, so radikal ersch&#252;ttert diese monet&#228;re Konzeption Eckpfeiler der (Neo)Klassik. Durch die zentrale Stellung des Geldes kommt auch dem Verm&#246;gensmarkt eine dominierende Rolle gegen&#252;ber anderen M&#228;rkten zu. Daraus l&#228;sst sich eine Hierarchie der M&#228;rkte [1] begr&#252;nden: Die Kosten f&#252;r Kredite (Zins) und die zu erwartende Renditen bestimmen das Volumen, das auf dem Verm&#246;gensmarkt f&#252;r Investitionen mobilisiert wird. Diese Investitionen stellen schlie&#223;lich den Umfang der f&#252;r die Produktion mobilisierten Produktionsmittel und Arbeitskr&#228;fte dar. Damit steht bei Keynes nicht der Preismechanismus der einzelnen M&#228;rkte, sondern die Disposition &#252;ber Geld am Verm&#246;gensmarkt im Vordergrund.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Hier kommt der Zins ins Spiel, der nach Keynes Kritik an der (Neo)klassik nicht einfach ein Gleichgewicht zwischen Sparen und Investieren herstellt. Der Zins ist vielmehr ein Ausdruck f&#252;r den Umstand, dass im Kapitalismus wirtschaftliche Entscheidungen immer unter Bedingungen von Unsicherheit &#8211; und nicht einfach kalkulierbarem Risiko &#8211; getroffen werden m&#252;ssen. Gegen die unklare Zukunft sichern sich die WirtschaftsteilnehmerInnen mit Geld ab. Sowohl das Kapital als auch Privathaushalte k&#246;nnen dem Wirtschaftskreislauf Geld vorenthalten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Gleichzeitig gilt: Diejenigen, die Geld nachfragen, sind nicht zu jedem Zinssatz bereit, Geld zu leihen. Der Zins sei deshalb auch wesentlich davon abh&#228;ngig, so Keynes, wie hoch die Bereitschaft der Geldverm&#246;gensbesitzer ist, nicht unmittelbar &#252;ber Geld verf&#252;gen zu k&#246;nnen. Zins ist somit derjenige Preis, der den Verzicht auf unmittelbare Liquidit&#228;t pr&#228;miert. Geld ist kein neutraler Schleier, vielmehr verkn&#252;pft es nicht nur Gegenwart und Zukunft, sondern hebt zugleich die Trennung zwischen realer und monet&#228;rer Sph&#228;re in Form des Zinses auf (Keynes 1936: 247).&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Keynes kann vor diesem Hintergrund nicht wie die (Neo)klassik effektive und gleichberechtigte M&#228;rkte einfach zu einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive addieren. Nach Keynes ist eine reibungsfreie Wirtschaft mit Vollbesch&#228;ftigung eine hoch voraussetzungsvolle Angelegenheit und eher Zufall. Allerdings kann wirtschaftspolitisch etwas nachgeholfen werden: Entweder durch (kreditfinanzierte) zus&#228;tzliche staatliche Nachfrage oder durch Ver&#228;nderungen am Verm&#246;gensmarkt. Idealerweise soll die dann einsetzende Prosperit&#228;tsphase die staatlichen Kosten dieser Starthilfe refinanzieren. Diese wirtschaftspolitische Position macht Keynes f&#252;r viele Liberale bis heute suspekt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Von Keynes' Theorie zum Keynesianismus&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das einschneidend Neue einer Theorie w&#228;lzt nur selten sofort die theoretischen Grundlagen und Pr&#228;missen einer Wissenschaft um. Die Hegemonie bestimmter Theorien, die sich in Forschungs- und Lehrprogrammen staatlicher Apparate und Hochschulen materialisiert hat, wird nicht so ohne weiteres au&#223;er Kraft gesetzt. [2] So auch bei Keynes. Der Lehrbuch-Keynes, der uns bis heute an den Hochschulen begegnet und im Feuilleton das b&#252;rgerliche Unbehagen mit dem Kapitalismus zum Ausdruck bringt, stellt im Wesentlichen eine neoklassische &#8222;Einverleibung&#8220; dar, eine Strategie, die nach Thomas Kuhn (1962: 90ff.) f&#252;r prek&#228;r gewordene theoretische Paradigmen durchaus g&#228;ngig ist. Der verbreitete Standardkeynesianismus der sog. &#8222;neoklassischen Synthese&#8220; bewahrt gerade jenen neoklassischen Kern, den Keynes in seinen Grundfesten zerst&#246;ren wollte.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Langfristig gilt im Standardkeynesianismus das Gleichgewicht der Neoklassik, die M&#228;rkte befinden sich im Gleichgewicht und die Produktionsressourcen sind ausgelastet; kurzfristige Ungleichgewichte werden &#8222;keynesianisch&#8220; erkl&#228;rt. Keynes&#8216; zentraler Einsatzpunkt geht dabei jedoch verloren. Das Geld und die damit verarbeite Unsicherheit spielen keine konstitutive Rolle mehr. Das hat auch weitere Konsequenzen f&#252;r die Auffassung der kapitalistischen &#214;konomie: Die besondere Rolle des Verm&#246;gensmarkts verschwindet, die Hierarchie der M&#228;rkte l&#246;st sich auf, das Kreditvolumen wird als ein festes Volumen vorausgesetzt und ist nun allein vom Sparvolumen abh&#228;ngig &#8211; ganz so wie in der Neoklassik. F&#252;r die Besch&#228;ftigungspolitik hat dies &#8211; verk&#252;rzt dargestellt &#8211; zwei Konsequenzen: Zum einen ver&#228;ndert sich mit dem Zinssatz unmittelbar auch das Besch&#228;ftigungsvolumen (da abh&#228;ngig von den Investitionen); zum anderen ist es der Zentralbank m&#246;glich, durch eine Erh&#246;hung der Geldmenge den Besch&#228;ftigungsstand beliebig zu verschieben (Heine/Herr 2000: 469ff.).&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Nur eine Frage der Interpretation?&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Zwar stellte Keynes&#8216; Kritik einen Angriff auf die Fundamente des Mainstreams dar, zugleich bot sie aber auch eine Chance, den Erkl&#228;rungsnotstand der eigenen Theorie zu beseitigen. F&#252;r die an Marx orientierte &#214;konomiekritik war Keynes eine gro&#223;e Herausforderung, die bis heute nicht so recht bew&#228;ltigt wurde. F&#252;r die einen war und ist Keynes gef&#228;hrlich, weil er die Instabilit&#228;t des Kapitalismus anerkannte und als Vertreter der b&#252;rgerlichen Klasse f&#252;r Reformen und staatliche Regulierungen eintrat, um so den Kapitalismus vor den selbstzerst&#246;rerischen Kr&#228;ften zu sch&#252;tzen (vgl. z.B. Baumann 1936; Hofmann 1966: 176ff.). F&#252;r moderatere Linke stellt er bis heute die M&#246;glichkeit dar, radikale Kapitalismuskritik mit einer sozialreformerischen Perspektive zu vers&#246;hnen und stellt deshalb einen positiven Bezugspunkt dar.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Vor dem Hintergrund der dargestellten Entkernung der keynesschen Konzeption liegt ein &#8222;Zur&#252;ck zu Keynes!&#8220; durchaus nahe. Diese Strategie wurde in den unterschiedlichsten Schattierungen auch seit den ersten Keynes-Interpretationen verfolgt (vgl. Herr 2001; Priewe 2002). Dieser Option sind jedoch Grenzen gesetzt &#8211; nicht zuletzt durch Keynes selbst. Zum einen hat er keine Theorie aus einem Guss hinterlassen. [3] Es l&#228;sst sich somit &#8211; wie bei Marx &#8211; nicht einfach ein authentischer Keynes freilegen oder rekonstruieren. [4] Keynes-Lekt&#252;re ist immer eine Keynes-Interpretation, die eine konsistente Theorie konstruieren muss. Zum anderen liegt die Grenze in Keynes beschr&#228;nkter Radikalit&#228;t. Das ist zun&#228;chst nicht politisch, sondern theoretisch gemeint. Keynes dringt nicht zu den gesellschaftlichen Konstitutionsbedingungen des Gegenstands der politischen &#214;konomie vor. Ihn trifft damit die diesbez&#252;gliche Kritik, die Marx bereits f&#252;r die klassische politische &#214;konomie formuliert hat.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Kritik an Keynes' politischer &#214;konomie&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Kategorien, die den Gegenstand der politischen &#214;konomie konstituieren, greift Keynes nur &#228;u&#223;erlich, als scheinbar &#252;berhistorische und nat&#252;rliche Gegebenheiten auf, statt diese aus spezifischen gesellschaftlichen Verh&#228;ltnissen zu begr&#252;nden. Denn obwohl Keynes (1936: 179) mit der Klassik (er bezeichnet sie als Vorklassik) zumindest darin &#252;bereinstimmt, dass der &#8222;Grund&#8220; des Werts die Arbeit ist (und sich damit von der Neoklassik abgrenzt), stellt er &#8211; wie Marx es im Kapital formuliert (MEW 23: 94f.) &#8211; nicht die Frage, warum sich die warenproduzierende Arbeit in den Formen Geld und Kapital ausdr&#252;cken muss. Eine Frage, die Marx' Forschungsprogramm und Perspektive radikal von der Klassik unterscheidet (Heinrich 1999: 196ff.). Eine Frage, die es Marx auch im Gegensatz zu Keynes m&#246;glich macht, die konstitutive Relevanz des Geldes f&#252;r den Kapitalismus nicht nur zu behaupten, sondern zu begr&#252;nden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Marx geht es nicht allein um die Darstellung des Arbeits- und Produktionsprozesses als Ausbeutungsprozess. Ihm geht es um die Darstellung der gesellschaftlichen Formen, in denen dieser Prozess stattfindet (vgl. MEW 32: 552f.). Marx unterscheidet die konkret-stoffliche Dimension des gesellschaftlichen Stoffwechsels von der historischen Formbestimmtheit. [5] Deshalb kann er auch zeigen, dass mit der Herrschaft der kapitalistischen Produktionsweise das Geld die notwendige Vergesellschaftungsinstanz der privat verausgabten Arbeit wird. Erst durch das Geld werden Privatarbeiten Teil der gesellschaftlichen Gesamtarbeit &#8211; diesen Status hatte das Geld nicht in jeder Gesellschaft. Die Dechiffrierung der fetischisierten und verkehrten Ausdr&#252;cke des gesellschaftlichen Stoffwechsels stellt die eigentliche Radikalit&#228;t der marxschen Theorie dar.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;F&#252;r Keynes h&#228;tte Marx wahrscheinlich einiges Lob &#252;brig gehabt. Aber: Gerade diejenigen, die Marx mit Lob adelte, kritisierte er scharf und ernsthaft. F&#252;r weniger intelligente K&#246;pfe &#8211; er nannte sie Vulg&#228;r&#246;konomen [6] &#8211; hatte er meist nur Spott und kaum ernsthafte Kritik &#252;brig. Und dennoch: Eine umfassende und fundamentale marxsche Kritik an Keynes steht bisher noch aus und kann auch hier nur kursorisch bleiben. [7]&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Marx monet&#228;re Theorie kritisierte die Trennung von Warenproduktion und monet&#228;ren Ph&#228;nomenen (Geld) (u.a. MEGA&#178; II.2: 156; MEGA&#178; II.3.3: 816; MEGA&#178; II.5: 43; MEW 13: 31, 36; MEW 23: 107). Eine Kritik, die Keynes zwar auch formuliert, die aber dort ihre Grenzen findet, wo Keynes begr&#252;nden m&#252;sste, warum dem so ist. Wie die Klassik dringt auch Keynes nicht zu einer Unterscheidung durch, die f&#252;r Marx den &#8222;Springpunkt&#8220; (MEW 23: 56) seiner Kritik darstellt, die Formbestimmung der warenproduzierenden Arbeit als abstrakter Arbeit im Unterschied zur konkret-n&#252;tzlichen, die Unterscheidung von gesellschaftlicher Formbestimmung und stofflicher Gestalt, die sich in Marx' Konzeption durch alle drei B&#228;nde des Kapitals zieht. Keynes (1936: 33ff., 179) streift die Frage nach der M&#246;glichkeit der Homogenit&#228;t von Arbeit und ihrem Ma&#223;, kann aber das Problem &#8211; wie die Klassik &#8211; nicht l&#246;sen. Der vollzogene Bruch mit der Klassik bleibt damit zumindest ambivalent.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Dieser Mangel in der Theorie zieht sich durch Keynes' gesamtes Werk. So kann Keynes nicht erkl&#228;ren, warum die Akteure im Kapitalismus mit Unsicherheit geplagt sein m&#252;ssen (Baumann 1936: 398; Heinrich 2001). Dies vor allem deshalb, weil ihm verborgen bleibt, dass die kapitalistische Produktionsweise vor dem Hintergrund des Zwangs zu st&#228;ndigen Produktivkraftsteigerungen nicht nur die Arbeits- und Produktionsverh&#228;ltnisse, sondern auch die Wertverh&#228;ltnisse st&#228;ndig revolutioniert (u.a. MEW 25: 257ff.). Die Vorstellung eines Gleichgewichts ist mit Marx schwer denkbar (Heinrich 1999: 311ff.). Die Unsicherheit bei Investitionsentscheidungen und Verkauf von Waren (inkl. der Arbeitskraft) ist also kein nat&#252;rlicher Umstand, mit dem man sich eben arrangieren muss &#8211; deshalb auch die &#8222;scharfsinnige Einrichtung&#8220; (Keynes 1936: 248) Geld -, sie ist vielmehr in den spezifisch kapitalistischen Verh&#228;ltnissen begr&#252;ndet. Keynes Begriff der Liquidit&#228;tspr&#228;mie, mit dem er den geldvermittelten Umgang mit dieser Unsicherheit begreifen und theoretisch operationalisierbar machen will, bleibt infolgedessen mangelhaft begr&#252;ndet. [8]&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#196;hnliches gilt f&#252;r den Zins. Keynes kann nicht erkl&#228;ren wie es &#252;berhaupt m&#246;glich ist, dass einer bestimmten Summe Geld die Eigenschaft zukommt, einen Zins abzuwerfen. Eine Aufgabe, die sich Marx im dritten Band des &#8222;Kapitals&#8220; stellt (MEW 25: 350ff.). Damit reproduziert Keynes in seinen theoretischen Ausf&#252;hrungen das, was Marx als Naturalisierung sozialer Verh&#228;ltnisse kritisiert. Da Keynes ohne Selbstverst&#228;ndigung &#252;ber die Voraussetzungen mit dem Gesamtprozess der kapitalistischen Produktion beginnt, da wo Marx eigentlich aufh&#246;rt, an der &#8222;Oberfl&#228;che der Gesellschaft&#8220; (MEW 25: 33), bleibt dies nicht ohne Auswirkungen auf die theoretische Erfassung des Zusammenhangs der Kategorien.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Aufgrund der Zentralit&#228;t des Geldvorschusses sieht Keynes im Kreditverh&#228;ltnis das dominierende &#246;konomische Verh&#228;ltnis. Die Produktion beginnt mit einem Geldvorschuss, einem aufgenommenen Kredit zu einem bestimmten Zinssatz. Dieser zwingt die Kapitalisten zu einer bestimmten Mindestverwertung ihres Vorschusses. So weit so gut. [9] Unklar bleibt aber, warum ein Kapitalist &#252;berhaupt einen Kredit aufnimmt. Erst der Zweck der Produktion, der Profit und der gesellschaftliche Zwang zur Verwertung des Werts bringen die Kapitalisten dazu, einen Kredit aufzunehmen. Zum einen, um in der Konkurrenz &#252;berhaupt bestehen zu k&#246;nnen; zum anderen, dem g&#252;nstigen Fall, um gute Profitm&#246;glichkeiten m&#246;glichst effektiv ausnutzen zu k&#246;nnen. Deshalb kann Marx davon sprechen, dass der Kredit immer auch der m&#228;chtigste Hebel zur &#220;berproduktion sei.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die hier skizzierte Kritik zeigt, dass Keynes in dem verhaftet bleibt, was Marx als Fetisch und Verkehrung bezeichnet &#8211; nicht ohne Folgen. Das l&#228;sst sich anhand von drei Beispielen zeigen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Fortschrittsglaube und Technizismus: In seinem Vortrag &#8222;Die wirtschaftlichen M&#246;glichkeiten unserer Enkelkinder&#8220; malt Keynes ein Zukunftsbild, das gerne von links aufgegriffen wird (vgl. Zinn 2009). Das &#8222;Ziel der wirtschaftlichen Seeligkeit&#8220;, so argumentiert Keynes (1930: 126), werde vor allem durch eines erm&#246;glicht: Steigerung der Arbeitsproduktivit&#228;t. Keynes verliert jedoch keinen Gedanken daran, warum ausgerechnet dieser Prozess zu diesem Zeitpunkt begonnen hat. Dass die enormen Innovationen erst durch die kapitalistische Produktionsweise freigesetzt, ja erzwungen wurden, der Markt von einer Option zu einem Imperativ wurde, wie es Ellen Meiksins Wood (1999) treffend bezeichnet, bleibt unerw&#228;hnt. Die Bedingungen der st&#228;ndigen Innovation nimmt Keynes gar nicht ins Blickfeld. Zum einen die Trennung der ProduzentInnen von den Produktionsmitteln und die damit verbundene &#8222;&#196;nderung der Aneignungsweise der Produktionsmittel&#8220; (Nuss 2006: 166), n&#228;mlich den Zweck der Produktion, den Profit. Zum anderen der damit freigesetzte Zwang zur Entwicklung der Produktivkr&#228;fte, um den Profit zu steigern. [10] Die von ihm durchaus konstatierte Arbeitslosigkeit aufgrund der Produktivkraftsteigerung spielt er als &#8222;Phase mangelhafter Anpassung&#8220; (Keynes 1930: 120) herunter, statt diese als notwendiges Resultat von Innovation mit kapitalistischem Vorzeichen zu thematisieren (vgl. MEW 23: 640ff.; MEW 25: 251ff.).&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Die Notwendigkeit von Konkurrenz und Ungleichheit. Eine zentrale S&#228;ule b&#252;rgerlicher &#214;konomietheorie ist das Dogma, dass Privateigentum gesch&#252;tzt werden muss, um den Akteuren einen Anreiz zu Arbeit und Innovation zu geben. Nur die Existenz von Privateigentum k&#246;nne wirtschaftliche Entwicklung garantieren, denn nur wer sicher ist, dass er/sie die Fr&#252;chte der eigenen Arbeit auch einstecken kann, h&#228;tte &#252;berhaupt eine Motivation zu arbeiten (kritisch hierzu Nuss 2009: 326ff.). Eine Pr&#228;misse, die auch Keynes teilt, obwohl deutlich sein m&#252;sste, dass diese Logik nicht in der Natur des Menschen liegt, &#8222;sondern weil ihnen die gesellschaftliche Handlungsstruktur, in der sie agieren, keine andere Wahl l&#228;sst.&#8220; (Nuss 2009: 331f.)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Ganz in diesem Sinne h&#228;lt Keynes angesichts seiner Hoffnung in die Entwicklung der Produktivit&#228;t fest: &#8222;Geiz, Wucher und Vorsicht m&#252;ssen f&#252;r eine kleine Weile noch unsere G&#246;tter bleiben. Denn nur sie k&#246;nnen uns aus dem Tunnel der wirtschaftlichen Notwendigkeit ans Tageslicht f&#252;hren.&#8220; (Keynes 1930: 136). Zwar hofft er diese menschlichen Triebe eines Tages unter Kontrolle zu bekommen und zu ver&#228;ndern, aber er ist nicht in der Lage, sie als Ausdruck spezifischer Verh&#228;ltnisse zu dechiffrieren. Keynes hat nicht die Abschaffung des Manchester-Kapitalismus zum Ziel, sondern die Realisierung der Bedingungen f&#252;r das &#8222;freie Spiel der wirtschaftlichen Kr&#228;fte&#8220; (Keynes 1936: 320). [11]&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wissenschaftsgl&#228;ubigkeit. Bei Keynes erscheint nicht nur Wissenschaft als neutrales Terrain, sondern auch der Staat, der den wissenschaftlichen Einsichten Geltung verschaffen soll. [12] Im Namen einer gesamtwirtschaftlichen Vernunft und der Wissenschaft verschwinden Interessensunterschiede in einer durch Klassen, Konkurrenz und Zw&#228;nge strukturierte Gesellschaft (so auch in Keynes 1925). Bei den Bedingungen f&#252;r das &#8222;Ziel der wirtschaftlichen Seeligkeit&#8220; bagatellisiert er die Herausforderungen, die die kapitalistische &#214;konomie stellt und bittet darum, diese nicht &#252;berzubewerten sondern denen zu &#252;berlassen, die sich damit auskennen: &#8222;Sie sollte eine Sache f&#252;r Spezialisten werden, wie Zahnheilkunde. Wenn &#214;konomen es fertigbringen w&#252;rden, dass man sie f&#252;r bescheidene, sachkundige Leute, Zahn&#228;rzten vergleichbar, halten w&#252;rde, das w&#228;re gro&#223;artig!&#8220; (Keynes 1930: 126f.) [13] W&#252;rde es nach Keynes gehen, w&#228;ren &#214;konomie&#228;rzte f&#252;r die Wirtschaft verantwortlich. Ihre T&#228;tigkeit w&#252;rde dann wohl darin bestehen, Verst&#228;ndnis f&#252;r schmerzhafte und be&#228;ngstigende Eingriffe herzustellen. Gramsci h&#228;tte an dieser Umschreibung hegemonialer Praxis von Intellektuellen seine Freude gehabt.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Kritik des Keynesianismus&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;So weit die Theorie. Das, was als keynesianistische Phase in die Geschichtsb&#252;cher eingegangen ist, hat er nicht erlebt. Keynes ist gegenw&#228;rtig jedoch nicht deshalb in der Diskussion, weil er einiges zum Verst&#228;ndnis des Kapitalismus beitr&#228;gt, sondern weil er f&#252;r viele eine politische Perspektive mit mehr &#8222;sozialer Gerechtigkeit&#8220; verspricht. Eine Perspektive, die als keynesianistischer Wohlfahrtsstaat diskutiert wird und die f&#252;r viele vor allem deshalb eine Zukunft besitzt, weil sie bereits eine vermeintlich erfolgreiche Vergangenheit hatte.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der keynesianistische Wohlfahrtsstaat konnte sich in einigen Staaten vor dem Hintergrund des sog. Fordismus durchsetzen. &#220;ber ersten kann nicht ohne letzteren gesprochen werden. Beide hingen nicht nur von spezifischen gesellschaftlichen und politischen Voraussetzungen ab; beide wurden auch als Entwicklungsmodell von links aus unterschiedlichen Perspektiven kritisiert. Die herrschaftskritische Perspektive stellte vor allem die gesellschaftlichen Voraussetzungen und Effekte heraus. Diese umfasste nicht nur die Kritik der Durchsetzung spezifischer Lebensweisen und Konsummuster, sondern auch die Lohnarbeitszentriertheit und das damit verbundene Familienmodell &#8211; inklusive asymmetrischer Geschlechterverh&#228;ltnisse. Da der Keynesianismus auf einen &#8218;starken&#8216; Staat angewiesen ist, sind ihm eine vertiefte B&#252;rokratisierung und eine technokratische Politikweise eingeschrieben, die aus staats- und herrschaftstheoretischer Sicht kritisiert wurde. Aus internationalistischer und &#246;kologischer Perspektive wurden einerseits die globalen Abh&#228;ngigkeits- und Herrschaftsverh&#228;ltnisse kritisiert, andererseits der vor allem auf fossilen Energietr&#228;gern und auf Ausbeutung nat&#252;rlicher Ressourcen beruhende Wachstumspfad. Letzterer erm&#246;glichte in der Vergangenheit einmalige Wachstumsraten und ist mitverantwortlich f&#252;r die gegenw&#228;rtig verst&#228;rkt wahrgenommene &#246;kologische Krise. [14]&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Diese Momente zeigen, dass der Fordismus alles andere als ein &#8218;goldenes Zeitalter&#8216; war &#8211; ein Begriff der immer schon ironisch verwendet wurde. [15] Die kritisierten gesellschaftlichen Verh&#228;ltnisse waren immer auch Voraussetzungen, die den keynesianistischen Wohlfahrtstaat &#252;berhaupt in seiner historischen Form erm&#246;glichten. Damit sind aber noch lange nicht alle Voraussetzungen benannt. Weitere Bedingungen waren nicht nur das stabile Weltgeld (der im Bretton Woods System an das Gold gekoppelte US-Dollar) und relativ abgeschottete Binnenm&#228;rkte mit kaum nennenswerten Kapitalstr&#246;men, sondern auch die Hegemonie der USA und die alle politischen Verh&#228;ltnisse &#252;berdeterminierende Blockkonfrontation.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Warum der Fordismus in die Krise geriet, kann hier nicht diskutiert werden. Sicher ist jedoch, dass die genannten Voraussetzungen entweder weggebrochen sind oder sich grundlegend ver&#228;ndert haben. Mit weitreichenden Folgen f&#252;r die Entwicklung des Kapitalismus und f&#252;r die &#246;konomische Theorie. Bereits Anfang der 1970er konstatiert Joan Robinson (1972) eine zweite Krise der &#246;konomischen Theorie. Und der franz&#246;sische Versuch eines &#8222;Keynesianismus in einem Land&#8220; unter Mitterand scheiterte Anfang der 1980er Jahre. Nach dem Ende des Systems der festen Wechselkurse, anschwellenden Kapitalstr&#246;men und der Einbindung in die europ&#228;ische Integration war es Frankreich nicht m&#246;glich, als relativ kleines Land ein neokeynesianistisches Programm gegen den Sachzwang Weltmarkt durchzusetzen (Hall 1986: 192-226; Herr/Spahn 1989; Petit 1989: 231-263). [16]&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Vor allem die Herstellung fester Wechselkurse und rigide Kapitalverkehrskontrollen &#8211; beides Voraussetzungen einer keynesianistischen Politik &#8211; sind derzeit derart fernliegend, dass sich die Frage aufdr&#228;ngt, was momentan utopischer ist, eine &#220;berwindung der kapitalistischen Verh&#228;ltnisse oder die Bedingungen f&#252;r ein keynesianistisches Projekt?&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Marxistische Synthese&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Neben denjenigen, die Keynes als &#8218;vollwertige&#8216; Alternative ins Spiel bringen, gibt es noch die, die zwar mit Keynes denken, aber Marx nach wie vor im Herzen tragen (vgl. z.B. Hickel 2003: 64). Karl Betz (1988) versteht Keynes gar als Abschluss des marxschen Projekts. Andere versuchen Keynes dort frucht bar zu machen, wo Marx nichts Brauchbares f&#252;r eine alternative Wirtschaftspolitik liefere. Keynes k&#246;nne Pate f&#252;r ein konkretes reformerisches Projekt stehen, das realistische und breiten Bev&#246;lkerungsschichten zug&#228;ngliche Alternativen biete. Marx ist in einer solchen Perspektive der Garant f&#252;r radikale Kapitalismuskritik. Im Anschluss an die neoklassische Vereinnahmung von Keynes k&#246;nnte man hier &#8211; ironisch gewendet &#8211; von einer &#8222;marxistischen Synthese&#8220; sprechen. Eine Synthese, die aufgrund ihres politischen Anspruchs nicht allein an ihrem Umgang mit der bereits angef&#252;hrten Kritik an Keynes und dem Keynesianismus zu messen ist, sondern an weitaus mehr.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Keynes&#8216; Theorie ist schon l&#228;nger zur Software der (linken) Sozialdemokratie geworden. Kein Wunder: Keynes bot einen Weg, der vielen gefallen musste. Die L&#246;hne aber auch die Staatsausgaben stellen in Keynes&#8216; Perspektive nicht allein Kostenfaktoren dar, sondern eben auch einen Teil der gesellschaftlichen Nachfrage, die das Produktionsvolumen und damit auch den Besch&#228;ftigungsstand tangiert. Vor diesem Hintergrund k&#246;nnen Lohnabh&#228;ngige die Verbesserung ihrer Lebensqualit&#228;t einfordern, ohne dass ihre Interessen an h&#246;heren L&#246;hnen oder dem Ausbau &#246;ffentlicher Dienstleitungen sofort in einen Widerspruch zum Profitstreben des Kapitals geraten. Eine derart &#8222;linke&#8220; Wirtschaftspolitik kann f&#252;r sich in Anspruch nehmen, nicht nur die Interessen einer Klasse, sondern das Allgemeinwohl zu verfolgen. Allerdings findet sie ihre Grenze dort, wo etwa die Lohnsteigerungen zu inflation&#228;ren Entwicklungen f&#252;hren. Werden die Interessen der Lohnabh&#228;ngigen vor allem als Teil der f&#252;rs Kapital wichtigen gesellschaftlichen Nachfrage behandelt, dann findet die Durchsetzung dieser Interessen genau dort ihre Grenze, wo diese f&#252;r das Kapital positive Rolle nicht mehr gegeben ist. Mit Keynes kann man in politischen Auseinandersetzungen gerade so lange etwas bewegen, wie es nicht um die &#220;berwindung kapitalistischer Verh&#228;ltnisse geht.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Reform oder Transformation der Verh&#228;ltnisse?&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Keynes war politisch nicht radikaler als seine Theorie. Er bleibt theoretisch und politisch dort stehen, wo er die fetischisierten Formen der kapitalistischen Warenproduktion selbst h&#228;tte zum Gegenstand der Kritik machen m&#252;ssen. [17] Allerdings wollte er den Kapitalismus auch nicht &#252;berwinden. Keynes (1936: 317, 319) Perspektive ist ein &#8222;sanfter Tod des Rentners&#8220;, d.h. das Ende der M&#246;glichkeit hoher Zinseinkommen bei gleichzeitig &#8222;umfassender Verstaatlichung der Investitionen&#8220; und &#8211; wenn man das so sagen kann &#8211; einem Mehrwert der gegen Null geht. [18] Allerdings bei gleichzeitiger Beibehaltung von Privateigentum, M&#228;rkten, Anreizstrukturen (durch Konkurrenz und Ungleichheit), Unternehmertum und des Zwangs, die Arbeitskraft als Ware zu verkaufen &#8211; wenn auch unter verbesserten Bedingungen (u.a. einer radikalen Arbeitszeitverk&#252;rzung). [19] Eine radikale, an Marx orientierte Kapitalismuskritik, die zugleich eine keynesianistische Perspektive formulieren will, muss hier schon gr&#246;&#223;ere Widerspr&#252;che l&#246;sen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Eine reformerische Perspektive ist gen&#246;tigt, herrschende Diskurse, herrschende institutionelle Formen und politische und &#246;konomische Verfahrensweisen grunds&#228;tzlich anzuerkennen, um politische Vorhaben m&#246;glichst umfassend realisieren zu k&#246;nnen. Sie muss im Namen des Allgemeinwohls sprechen, das die Widerspr&#252;che der Klassengesellschaft gerade entnennt und die vorhandenen politischen Formen der Konfliktaustragung und die darin eingeschriebenen Machtverh&#228;ltnisse anerkennen. Das bedeutet zugleich, die institutionellen Arrangements, politischen Strukturen und &#246;konomischen Formen, die den gesellschaftlichen Widerspr&#252;chen eine Bewegungsform geben, zu reproduzieren. W&#228;hrend einer radikalen Kapitalismuskritik vorgehalten wird, keine positive, realit&#228;tstaugliche Perspektive zu formulieren, lie&#223;e sich gegen&#252;ber denjenigen, die mit Marx im Herzen keynesianistische Reformpolitik betreiben wollen, die Frage stellen, wie ein Ausweg bei gleichzeitiger Anerkennung des gesellschaftlichen und &#246;konomischen Rahmens &#252;berhaupt formuliert werden kann? Wie soll der Kapitalismus krisenfreier, ertr&#228;glicher, gerechter und gleichzeitig &#252;berwunden werden?&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Mit dem marxschen Formbegriff kann im Anschluss an Nicos Poulantzas eine analytische Unterscheidung nutzbar gemacht werden, die den Widerspruch zumindest theoretisch verhandelbar macht. Eine Voraussetzung, um in der politischen Praxis mit den vielen Schwierigkeiten, Widerspr&#252;chen und Fallstricken &#252;berhaupt umgehen zu k&#246;nnen. Poulantzas unterscheidet drei Formen von K&#228;mpfen, die er zwar auf den Staat bezieht, die aber zugleich umfassender, d.h. in Bezug auf die Formen des Kapitalverh&#228;ltnisses diskutiert werden k&#246;nnen (Gallas 2006). Erstens K&#228;mpfe innerhalb des Staats (Poulantzas 1977: 215). Darunter fallen bspw. gesetzliche Regelungen der Arbeitszeit und sozialstaatlicher Transferleistungen. Auf dem Terrain des Staates findet in den unterschiedlichsten Gremien (Parlament, Aussch&#252;sse etc.) ein Gerangel zwischen sogenannten Experten, Lobbygruppen, Interessenverb&#228;nden und politischen (Partei)Projekten statt. Beschlossene und durchzusetzende Regulierungen sind jedoch nicht Resultat vern&#252;nftiger parlamentarischer Politik oder kluger Kompromisse. Vielmehr verweisen sie auf eine zweite Form von K&#228;mpfen: Die K&#228;mpfe auf Distanz zum Staat (Poulantzas 1977: 227). Diese setzen den Staat voraus, sind also durch ihn als Herrschaftsapparat und seine Machteffekte selbst bedingt, wirken aber zugleich auf ihn ein. Hierzu k&#246;nnen betriebliche K&#228;mpfe ebenso z&#228;hlen wie au&#223;erparlamentarische K&#228;mpfe gegen sozialpolitische Zumutungen. Aber auch K&#228;mpfe, die &#252;berhaupt bestimmte Bereiche zum Politikum machen, d.h. der privaten Sph&#228;re entrei&#223;en (Frauenbewegung). Drittens gibt es aber auch K&#228;mpfe um die Staatsform selbst (Poulantzas 1977: 287) wie im Falle der Revolten in Frankreich 1968 oder der Nelkenrevolution in Portugal. Will man an einer grundlegenden Ver&#228;nderung gesellschaftlicher Verh&#228;ltnisse festhalten, m&#252;ssen sich die K&#228;mpfe vor allem an diesem Ziel orientieren, d.h. an den Formen Staat und Kapital. [20]&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;In der politischen Praxis ist alles viel verwickelter und eine analytische Unterscheidung kaum m&#246;glich. Zumal der Ausgang sozialer K&#228;mpfe immer ungewiss ist. Auf eine radikale Ver&#228;nderung angelegte K&#228;mpfe und Bewegungen k&#246;nnen eine Modernisierung des Kapitalismus zur Folge haben; reformistische Anliegen und Vorhaben k&#246;nnen hingegen unerwartet breite Massen radikalisieren und in Bewegung setzen. Aber gerade deshalb sind theoretische und analytische Anstrengungen von N&#246;ten.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Eine radikale Kapitalismuskritik bedeutet nicht, reformerische M&#246;glichkeiten innerhalb des Kapitalismus zu verleugnen. Auch Marx war kein Gegner von Reformen oder Verbesserungen proletarischer Lebensbedingungen. Mehr noch: Mit der marxschen Theorie kann man zeigen, wie und wo der Kapitalismus Spielr&#228;ume aufweist, ohne als Kapitalismus aufzuh&#246;ren. Marx f&#252;hrt diese Perspektive bspw. beim Kampf um den Normalarbeitstag aus (MEW 23: 294ff., vgl. Gallas 2006: 111ff.). [21] Was als &#8218;normaler&#8216; Arbeitstag in einer Gesellschaft gilt, ist ein Resultat von K&#228;mpfen. Marx zeigt aber auch, dass steigende L&#246;hne mit steigender Ausbeutung zusammen fallen k&#246;nnen. Ein Kampf um k&#252;rzere Arbeitszeiten und h&#246;here L&#246;hne m&#246;gen also noch so politisch richtig und w&#252;nschenswert sein: den Kapitalismus heben sie nicht aus den Angeln. Bei allen Spielr&#228;umen geht es immer auch darum, die Grenzen benennen zu k&#246;nnen und sich ihnen in politischen Auseinandersetzungen bewusst zu sein.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das klingt etwas schematisch. Das Grundproblem der gegenw&#228;rtigen Debatte &#252;ber Keynesianismus und Antikapitalismus ist jedoch, dass viele, die Hoffnungen auf einen neuen Keynesianismus hegen, die Formen miteinander vers&#246;hnen wollen und nicht einmal bereit sind, sie zumindest analytisch zu trennen sowie die Voraussetzungen und Grenzen eines radikalen Reformprojekts zu benennen. Es ist etwas anderes, h&#246;here L&#246;hne zu fordern, als das Ende einer Gesellschaft, die auf Lohnarbeit und Kapitalverwertung basiert (vgl. MEW 16: 152, auch Luxemburg 1899: 428).&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Auch ein gern angef&#252;hrtes Argument hilft nicht weiter: Es sei zynisch, so bspw. Elmar Altvater, sich dr&#228;ngenden reformerischen Perspektiven zu verweigern. Gleichzeitig m&#252;sse man an einer den Kapitalismus &#252;berwindenden Perspektive festhalten (Zelik/Altvater 2009: 65). Hier stellt sich aber die Frage, wie dieses &#8222;Festhalten&#8220; aussehen k&#246;nnte. Nicht allein die geschichtliche Erfahrung zeigt, dass dies alles andere als ein selbstverst&#228;ndliches Unterfangen ist, vor allem dann nicht, wenn man sich in die Institutionen begibt und mit reformerischen Projekten darin umkommt. Als gesellschaftliche Option bleibt das Ziel nur dann erhalten, wenn es weiterhin radikale soziale Bewegungen und gesellschaftliche K&#228;mpfe gibt sowie organisierte Formen theoretischer und politischer Reflexion &#8211; zwei starke Voraussetzungen, die nicht einfach vom Himmel fallen, sondern organisiert werden m&#252;ssen. Organisiert werden m&#252;ssen aber auch die konkreten Reformprojekte selbst, die, obwohl im Namen des Allgemeinwohls angesto&#223;en, immer in Klassenauseinandersetzungen und gegen existierende Macht- und Herrschaftsverh&#228;ltnisse realisiert werden m&#252;ssen.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;LinkskeynesianerInnen sind jedoch bereits bei Lohnk&#228;mpfen einem Dilemma ausgesetzt. Lohnerh&#246;hungen sind n&#228;mlich aus deren Sicht aus einer gesamtwirtschaftlichen Perspektive nur dann zu verantworten, wenn sie sich am Produktivit&#228;tsfortschritt orientieren &#8211; alles andere wirkt inflation&#228;r (Flassbeck/Spiecker 2007; Heine/Herr 2000: 503ff.; Herr 2002: 533f.). Lohnsteigerungen k&#246;nnten an der Verteilung zwischen Kapital und Arbeit nichts &#228;ndern. Umgekehrt k&#246;nnen zu hohe L&#246;hne dazu f&#252;hren, dass die Investitionsdynamik und damit die wirtschaftliche Entwicklung nachl&#228;sst. Deshalb wird von dieser Seite schon bald im Namen einer gesamtwirtschaftlichen Verantwortung zu Lohnzur&#252;ckhaltung angehalten werden (Vobruba 1983: 139ff.). [22] Auch deshalb konnte Christoph Deutschmann (1973: 136) bereits vor Jahrzehnten formulieren: &#8222;Gerade der scheinbare Radikalismus der kritischen Richtung des linken Keynesianismus hat den &#8218;linken&#8216; Tendenzen in der Sozialdemokratie h&#228;ufig als Alibi vor einer klaren Entscheidung f&#252;r eine Politik konsequenter gewerkschaftlicher Interessensvertretung gedient.&#8220;&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Aber neben dieser theoretischen Frage, stellt sich, wie bereits angedeutet, die Frage der realen Durchsetzung von Reformprojekten. Stellen wir uns ein solches &#8211; im besten Sinne! &#8211; radikalreformistisches Projekt vor, um diese Frage zumindest kursorisch diskutieren zu k&#246;nnen. Zum einen m&#252;sste es eine Ausweitung der &#246;ffentlichen G&#252;ter geben. Im keynesianischen Wohlfahrtsstaat war die Energieversorgung, Telekommunikation, Wasser und Nah- und Fernverkehr nicht gratis, jedoch unter staatlicher Kontrolle. Ein radikales Reformprojekt m&#252;sste dar&#252;ber hinausgehen. Nicht nur was die Form der Organisierung betrifft (nicht-staatlich), sondern Gesundheit, Wohnen, Pflege und mehr m&#252;sste ebenso als &#246;ffentliches Gut garantiert werden. Nur so besteht &#252;berhaupt die M&#246;glichkeit, dass gesamtgesellschaftlich eine andere &#246;konomische Logik etabliert wird &#8211; das, was ja das Ziel sein sollte. Eine Logik, die sich nicht am Profit, sondern an den Bed&#252;rfnissen orientiert. [23] Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie in Felder interveniert werden kann, auf denen die KonsumentInnen recht schwach sind. So zum Beispiel bei Gesundheit und Wohnen. Hier w&#228;re es m&#246;glich durch Preisobergrenzen und Positivliste im Pharmabereich, Preiskon trollen in der Energiewirtschaft sowie bei den Mieten staatlich einzugreifen. [24]&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Wird aber in den angesprochenen Bereichen die Befriedigung von Bed&#252;rfnissen als politisches Ziel markiert, so stellt sich unmittelbar die Frage nach der Finanzierung. [25] Wer soll das wie bezahlen? Hier soll nicht die &#252;bliche neoliberal-konservative Kritik reproduziert werden, dass das alles nicht finanzierbar ist. Das ist nicht der springende Punkt. Vielmehr geht es darum, dass ein radikal-reformistisches Projekt nicht nur theoretisch plausibel und politisch attraktiv sein muss, sondern es muss auch gesellschaftlich durchgesetzt werden. Dies bedeutet u.a. einen Eingriff in die Eigentumsordnung (nicht nur in Form von Steuern), soziale Konflikte mit Kapitalfraktionen, den besitzenden Klassen und Interessensverb&#228;nden. [26] Konflikte, die nicht einfach durch bessere Argumente gel&#246;st werden k&#246;nnen. Es sind Interessenkonflikte, die zu einer Hegemonie krise und schlie&#223;lich zu einer politischen und sogar Staatskrise f&#252;hren k&#246;nnen, ja m&#252;ssen, da ein &#8222;bestehender Modus der politischen Herrschaft&#8220; (Sablowski 2006: 260) in Frage gestellt wird (vgl. Agnoli 1984). Und das k&#246;nnte ungem&#252;tlich werden. Dieser Punkt ist keine Marginalie und sollte auch nicht leichtfertig verhandelt werden. Schlie&#223;lich besteht die Herausforderung darin, einen emanzipatorischen Prozess in Gang zu setzen, der nicht in einer Barbarisierung oder neuen Formen von Herrschaft m&#252;nden darf. Gleichzeitig gilt jedoch, dass diese Herausforderung weder theoretisch noch politisch zu den Akten gelegt werden kann, nur weil sich der Kapitalismus als eine harte Nuss erwiesen hat.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Literatur
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Agnoli, Johannes (1984): Die Logik des Staates und das Recht auf Rebellion, Gesammelte Schriften, Bd.2, Freiburg 1995, 205-218.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Baumann, Erich [Mandelbaum, Kurt] (1936): Keynes' Revision der liberalistischen Nationaloekonomie, in: Zeitschrift f&#252;r Sozialforschung, 5.Jg., H.3, 384-403.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Betz, Karl (1988): &#8250;Kapital&#8249; und Geldkeynesianismus, in: PROKLA 72, 18.Jg., H.3, 93-116.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Bleaney, Michael (1985): The Rise and Fall of Keynesian Economics. An investigation of its contribution to capitalist development, London
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Brecher, Jeremy (1972): Streiks und Arbeiterrevolten. Amerikanische Arbeiterbewegung 1877-1970 Frankfurt/M 1975
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Burmeister, Kai; von Treeck, Till (2009): Welche Wirtschaftspolitik nach der Finanzkrise? Zur Aktualit&#228;t der Kernaussagen von John Maynard Keynes, in: spw &#8211; Zeitschrift f&#252;r sozialistische Politik und Wirtschaft, 32.Jg., H.1, 21-26.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Clarke, Simon (1988): Keynesianism, Monetarism and the State, Aldershot
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Deutschmann, Christoph (1973): Der linke Keynesianismus, Frankfurt/M
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Deutschmann, Christoph (2003): Ende und Wiederkehr des Keynesianismus, in: Leviathan, 31.Jg., H.3, 291-302.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Dullien, Sebastian; Herr, Hansj&#246;rg; Kellermann, Christian (2009): Der gute Kapitalismus &#8230; und was sich daf&#252;r nach der Krise &#228;ndern m&#252;sste, Bielefel
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Elson, Diane (1990): Markt-Sozialismus oder Sozialisierung des Markts?, in: PROKLA 78, 20.Jg., H.1, 60-107.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Flassbeck, Heiner; Spiecker, Friederike (2007): Das Ende der Massenarbeitslosigkeit. Mit richtiger Wirtschaftspolitik die Zukunft gewinnen, M&#252;nchen
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Gallas, Alexander (2006): &#8250;Das Kapital&#8249; mit Poulantzas lesen. Form und Kampf in der Kritik der politischen &#214;konomie, in: Bretthauer, Lars/ Gallas, Alexander, et al. (Hg.): Poulantzas lesen. Zur Aktualit&#228;t marxistischer Staatstheorie, Hamburg, 101-119.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Hall, Peter A. (1986): Governing the Economy: The Politics of State Intervention in Britain and France, New York
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Hansen, Alvin H. (1947): Keynes on Economic Policy, in: Harris, Seymour E. (Hg.): The New Economics. Keynes' Influence on Theory and Public Policy, New York, 197-207.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Heine, Michael/ Herr, Hansj&#246;rg (2000): Volkswirtschaftslehre. Paradigmenorientierte Einf&#252;hrung in die Mikro- und Makro&#246;konomie, Zweite, erg&#228;nzte Auflage, M&#252;nchen-Wien
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Heinrich, Michael (1999): Die Wissenschaft vom Wert. Die Marxsche Kritik der politischen &#214;konomie zwischen wissenschaftlicher Revolution und klassischer Tradition (&#220;berarbeitete und erweiterte Neuauflage), M&#252;nster
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Heinrich, Michael (2001): Monet&#228;re Werttheorie. Geld und Krise bei Marx, in: Prokla 123, 31.Jg., H.2, 151-176.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Herr, Hansj&#246;rg (2001): Keynes und seine Interpreten, in: PROKLA 123, 31.Jg., H.2, 203-225.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Herr, Hansj&#246;rg (2002): Arbeitsmarktreform und Besch&#228;ftigung. &#220;ber die &#246;konomietheoretischen Grundlagen der Vorschl&#228;ge der Hartz-Kommission, in: Prokla 129, 32.Jg., H.4, 515-536.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Herr, Hansj&#246;rg; Spahn, Heinz-Peter (1989): Staatsverschuldung, Zahlungsbilanz und Wechselkurs. Au&#223;enwirtschaftliche Spielr&#228;ume und Grenzen der Finanzpolitik, Regensburg
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Hickel, Rudolf (2003): Was ist linke Wirtschaftspolitik heute? Eine fundierte Reformpolitik f&#252;r Arbeit, Umwelt und soziale Gerechtigkeit, in: Bischoff, Joachim/ Steinitz, Klaus (Hg.): Linke Wirtschaftspolitik. Bilanz, Widerspr&#252;che, Perspektiven, Hamburg, 58-68.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Hofmann, Werner (1966): Theorie der Wirtschaftsentwicklung. Vom Merkantilismus bis zur Gegenwart (Sozial&#246;konomische Studientexte, Bd.3), G&#246;ttingen
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Keynes, John Maynard (1925): Bin ich ein Liberaler, in: Mattfeldt, Harald (Hg.): Keynes. Kommentierte Werkauswahl, Hamburg 1985, 86-95.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Keynes, John Maynard (1926): Das Ende des Laissez-Faire, in: Mattfeldt, Harald (Hg.): Keynes. Kommentierte Werkauswahl, Hamburg 1985, 96-116.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Keynes, John Maynard (1930): Wirtschaftliche M&#246;glichkeiten f&#252;r unsere Enkelkinder, in: Reuter, Norbert (Hg.): Wachstumseuphorie und Verteilungsrealit&#228;t. Wirtschaftspolitische Leitbilder zwischen Gestern und Morgen (Mit Texten von John Maynard Keynes und Wassily Leontief), Marburg, 115-127.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Keynes, John Maynard (1933): A Monetary Theory of Production, in: Collected Writings, Bd. 12, London 1973, 408-411.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Keynes, John Maynard (1936): Allgemeine Theorie der Besch&#228;ftigung, des Zinses und des Geldes, Berlin 2002
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Kr&#252;ger, Stephan, u.a. (1984): Keynes contra Marx? Darstellung und Kritik der &#8216;General Theory', Hamburg
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Kuhn, Thomas S. (1962): Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen, Frankfurt/M 2003
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Leibiger, J&#252;rgen (2007): Zwischen Marx und Keynes &#8211; einmal hin und zur&#252;ck, in: Krause, G&#252;nter (Hg.): Keynes als Alternative(r)? Argumente f&#252;e eine gerechtere Wirtschaft, Berlin, 79-96.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Lutz, Burkart (1984): Der kurze Traum immerw&#228;hrender Prosperit&#228;t. Eine Neuinterpretation der industriell-kapitalistischen Entwicklung im Europa des 20. Jahrhunderts, Frankfurt/M., 1989.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Luxemburg, Rosa (1899): Sozialreform oder Revolution?, in: Gesammelte Werke, Bd. 1.1, Berlin/DDR 1974, 367-466.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Marx, Karl/ Engels, Friedrich Werke [MEW], herausgegeben vom Institut f&#252;r Marxismus-Leninismus beim Zk der SED, Berlin 1956ff.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Marx, Karl/ Friedrich, Engels Gesamtausgabe [MEGA&#178;], herausgegeben vom Institut f&#252;r Marxismus-Leninismus beim Zk der KPdSU und vom Institut f&#252;r Marxismus-Leninsmus beim Zk der SED; seit 1990: herausgegeben von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung (Amsterdam), Berlin 1975ff.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Nuss, Sabine (2006): Copyright &amp; Copyriot. Aneignugskonflikte um geistiges Eigentum im informationellen Kapitalismus, M&#252;nster
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Nuss, Sabine (2009): Naturalisierung als Legitimationsstrategie. Kritik der Debatte um geistiges Eigentum im informationellen Kapitalismus in: Elbe, Ingo/ Ellmers, Sven (Hg.): Eigentum, Gesellschaftsvertrag, Staat. Begr&#252;ndungskonstellationen der Moderne, M&#252;nster, 312-338.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Petit, Pascal (1989): Expansionary Policies in a Restrictive World: the Case of France, in: Guerrieri, Paolo/ Padoan, Pier Carlo (Hg.): The Political Economy of European Integration: States, Markets and Institutions, New York, 231 &#8211; 263.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Plickert, Philip (2008): R&#252;ckkehr zu Keynes? Ausgabenprogramme kommen wieder in Mode, aber nicht alle &#214;konomen sind &#252;berzeugt, in: FAZ, 27.11.2008, 15.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Poulantzas, Nicos (1977): Staatstheorie. Politischer &#220;berbau, Ideologie, Autorit&#228;rer Etatismus (Originaltitel: L'Etat, le Pouvoir, le Socialisme), Hamburg 2002
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Priewe, Jan (2002): F&#252;nf Keynesianismen &#8211; zur Kritik des Bastard-Keynesianismus, in: Heseler, Heiner / Huffschmid, J&#246;rg, et al. (Hg.): Gegen die Marktorthodoxie. Perspektiven einer demokratischen und solidarischen Wirtschaft. Festschrift zum 60. Geburtstag von Rudolf Hickel, Hamburg, 33-47.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Robinson, Joan (1972): Die zweite Krise der politischen &#214;konomie, in: Vogt, Winfried (Hg.): Seminar: Politische &#214;konomie. Zur Kritik der herrschenden National&#246;konomie, Frankfurt/M 1977, 37-55.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Roth, Karl-Heinz (2009): Die globale Krise, Hamburg
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Rothschild, Kurt W. (1986): Der Wechsel vom keynesianischen zum neoklassischen Paradigma in der neueren Wirtschaftspolitik. Versuch einer soziologisch-historischen Erkl&#228;rung, in: Krupp, Hans J&#252;rgen et al. (Hg.): Wege zur Vollbesch&#228;ftigung. Konzepte einer aktiven Bek&#228;mpfung der Arbeitslosigkeit, Freiburg, 107 &#8211; 123.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Saad-Filho, Alfredo (2007): Marxian and Keynesian Critiques of Neoliberalism, in: Panitch, Leo/ Leys, Colin (Hg.): Global Flashpoints. reactions to Imperialism and Neoliberalism, Socialist Register 2008, London-New York-Halifax, 337-345.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Sablowski, Thomas (2006): Krise und Staatlichkeit bei Poulantzas, in: Bretthauer, Lars/ Gallas, Alexander, et al. (Hg.): Poulantzas lesen. Zur Aktualit&#228;t marxistischer Staatstheorie, Hamburg, 257-273.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Scharenberg, Albert (2009): Ein Jahr Obama. Die USA zwischen Reformpolitik und rechtem Propagandafeldzug, in: Bl&#228;tter f&#252;r deutsche und internationale Politik, H.11, 47-56.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Schui, Herbert (2009): Bastard-Keynesianismus, in: Bl&#228;tter f&#252;r deutsche und internationale Politik, H.3, 9-12.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; St&#252;tzle, Ingo (2008): Staatsverschuldung als Kategorie der Kritik der politischen &#214;konomie. Eine Forschungsnotiz, in: Lindner, Urs/ Nowak, J&#246;rg, et al. (Hg.): Philosophieren unter anderen. Beitr&#228;ge zum Palaver der Menschheit &#8211; Frieder Otto Wolf zum 65. Geburtstag, M&#252;nster, 239-262.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Vobruba, Georg (1979): Keynesianismus als politisches Prinzip, in: Leviathan, 7.Jg., H.4, 491-512.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Vobruba, Georg (1983): Politik im Wohlfahrtsstaat, Frankfurt/M.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Wolf, Frieder Otto (2007): F&#252;r eine gesellschaftspolitische Einbettung keynesianischer Wirtschaftspolitik, in: Krause, G&#252;nter (Hg.): Keynes als Alternative(r)? Argumente f&#252;r eine gerechtere Wirtschaft, Berlin, 160-168.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Wood, Ellen Meiksins (1999): The origin of capitalism. A longer view, London &#8211; New York, 2002
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Zelik, Raul/ Altvater, Elmar (2009): Vermessung der Utope. Ein Gespr&#228;ch &#252;ber Mythen des Kapitalismus und die kommende Gesellschaft, M&#252;nchen.
&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L8xH11/puce-68c92.gif&quot; width='8' height='11' alt=&quot;-&quot; style='height:11px;width:8px;' class='' /&gt; Zinn, Karl Georg (2009): S&#228;ttigung oder zwei Grenzen des Wachstums. John Maynard Keynes hat &#252;ber die kleine Not des Augenblicks hinausgedacht, in: Le Monde diplomatique, 10. Juli 2009.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Anmerkungen
[1] Eine Idee, die bereits bei Marx zu finden ist (vgl. MEW 25: 620, 451; MEW 42: 201).
[2] Siehe zur Frage, warum sich der Keynesianismus durchsetzen konnte und schlie&#223;lich wieder in eine Krise geraten ist u.a. Bleaney (1985), Clarke (1988) und Rothschild (1986).
[3] Gerne wird Keynes' &#252;berlieferte Antwort angef&#252;hrt, in welcher er wohl auf Paul Samuelsons Frage, warum er so oft seine Meinung &#228;ndere entgegnet: &#8222;Wenn meine Informationen sich &#228;ndern, &#228;ndere ich meine Meinung. Was tun Sie, Sir?&#8220;
[4] So bringt bspw. Herbert Schui (2009) einen scheinbar &#8222;origin&#228;ren Linkskeynesianismus&#8220; gegen den Standardkeynesianismus in Stellung, der sich einem dann offenbare, wenn man Keynes &#8222;richtig verstanden&#8220; habe.
[5] Das h&#228;lt er bereits in den Grundrissen (MEGA&#178; II.1.1: 179f.) fest. Vgl. auch MEGA&#178; II.4.1: 227; MEGA&#178; II.3.3: 862.
[6] Zur Problematisierung des Begriff siehe Heinrich (1999: 78ff.).
[7] Eine &#8211; teilweise problematische &#8211; Ausnahme bilden Kr&#252;ger et al. (1984).
[8] So manche marxistische Kritik geht in ihrer Fixierung auf die Produktion deshalb oft ins Leere, wie z.B. Saad-Filhos (2007: 341f.).
[9] Auch Marx konstatierte diesen Gegensatz zwischen zinstragendem Kapital und fungierendem Kapitalisten (MEW 25: 392f.). Ebenso deutet er an, dass Kredit, aber auch Formen des fiktiven Kapitals (Aktien) als Anspr&#252;che auf zuk&#252;nftige Arbeit und Anteile an der Verwertung den realen Verwertungsprozess unter Druck setzen k&#246;nnen (vgl. MEGA&#178; II.4.1: 288). In den Theorien &#252;ber den Mehrwert macht Marx deutlich, dass dem Zinsfu&#223; des Kreditsystems eine besondere Rolle zukommt, da er dem Einzelkapital als &#8222;Fixes, Gegebenes&#8220; gegen&#252;bertritt (MEW 26.3: 457).
[10] Auch hier h&#228;tte Keynes bei Marx einiges lernen k&#246;nnen, der gegen&#252;ber John Stuart Mill deutlich macht, dass &#8222;der Zweck der kapitalistisch verwandten Maschinerie&#8220; keineswegs sei, die &#8222;Tagesm&#252;he irgendeines menschlichen Wesens&#8220; (Mill) zu erleichtern, sondern &#8222;Mittel zur Produktion von Mehrwert&#8220; sei (MEW 23: 391). Im Gegensatz zu Keynes kennt Marx auch die historischen Voraussetzungen dieser Entwicklung &#8211; bspw. die Zerst&#246;rung der Gilden und Z&#252;nfte (u.a. ebd: 778; MEW 42: 405ff.). Marx berichtet auch von Verboten oder noch drastischeren Methoden zur Verhinderung der Steigerung von Arbeitsproduktivit&#228;t (MEW 23: 451 Fn. 194).
[11] Alvin H. Hansen (1947: 204) macht eine Aufstellung der Passagen, in denen Keynes seinen Glauben in die Kr&#228;fte des Marktes, individueller Initiative und Verantwortlichkeit zum Ausdruck bringt. Auch dies unterstreicht die Ambivalenz des keynesschen Werks.
[12] Keynes Haltung zum Staat ist ambivalent. Auf der einen Seite schreibt er ihm sehr viele Aufgaben zu, spricht von einem &#8222;idealen Staat&#8220; und sieht in dessen Politik den gemeinsamen Willen verk&#246;rpert (1936: 318, 318). Seine Hoffnung ist ein &#8222;klug geleiteter Kapitalismus&#8220; (1926: 116). Gleichzeitig sieht sich Keynes als Liberaler in Zeiten von Faschismus und Stalinismus dazu gen&#246;tigt, vor der Gefahr eines &#8222;totalen Staates&#8220; (1936: 321) zu warnen.
[13] Deshalb ist Vobruba (1979: 497) nur zuzustimmen, wenn betont, dass der Keynesianismus Wirtschaftspolitik auf ein &#8222;technisches Problem&#8220; reduziert. Dies sei Folge eines technokratischen und instrumentellen Gesellschaftsbildes (Vobruba 1983: 129ff.).
[14] Dies wohl auch deshalb, weil sich im Rahmen eines sog. gr&#252;nen Kapitalismus neue und profitable Anlagesph&#228;ren f&#252;r das Kapital zu er&#246;ffnen scheinen.
[15] Mit einem Augenzwinkern wurde auf das &#8222;chr&#253;seon g&#233;nos&#8220; verwiesen, das goldene Zeitalter in der griechischen Mythologie, das einen &#8218;Idealzustand&#8216; in der Urphase der Menschheit bezeichnet.
[16] Die gegenw&#228;rtigen Voraussetzungen f&#252;r eine keynesianisches Projekt k&#246;nnen hier nicht diskutiert werden. F&#252;r bestimmte L&#228;nder bestehen durchaus (minimale) Spielr&#228;ume. Etwa in den USA aufgrund der besonderen Stellung des US-Dollars oder in China u.a. dank des rigiden Wechselkurssystems sowie der Rolle in der Weltwirtschaft.
[17] Frieder O. Wolf (2007: 163) h&#228;lt zurecht fest, dass die Festlegung von Grenzen der keynesschen Theorie nicht notwendigerweise eine Kritik impliziere.
[18] An einer Stelle spricht Keynes (1936: 185) von einem &#8222;quasi-statischen Gemeinwesen&#8220;.
[19] Man k&#246;nnte hier Marx' Proudhon-Kritik paraphrasieren: Keynes will die kapitalistische Produktionsweise beibehalten, jedoch ohne die &#228;rgerlichen Beilagen und den Zwang zu Profit. Ganz so, als wolle Keynes einen Katholizismus mit Himmelreich &#8211; ohne Beichte, Absolution und Fegefeuer (vgl. MEW 23: 82 Fn. 24, 102 Fn. 40; MEW 13: 66ff.).
[20] Ohne die Unterscheidung von Poulantzas explizit aufzunehmen diskutieren Elmar Altvater und Raul Zelik eine derartige Gemengelage anhand von Beispielen (Zelik/Altvater 2009: 161ff.).
[21] Mit einer staatlichen Sanktionierung ver&#228;ndern sich auch die Bedingungen der gesellschaftlichen K&#228;mpfe. Das zeigte sich bspw. in den USA in Folge der Weltwirtschaftskrise von 1929. Durch den National Recovery Act von 1933 wurde den ArbeiterInnen formal erlaubt, Kollektivverhandlungen mit dem Kapital zu f&#252;hren und ermutigte diese, vielen Unternehmen mit einer Welle von Streiks zu &#252;berziehen und sich zu organisieren. Erst diese erm&#246;glichten die Durchsetzung des Arbeitsgesetzes von 1934, das Roosevelt zun&#228;chst ablehnte (Brecher 1972: 131ff.; Roth 2009: 325f.).
[22] &#196;hnliches gilt f&#252;r die Staatsverschuldung, vgl. hierzu St&#252;tzle (2008).
[23] Seit einigen Jahren wird &#228;hnliches u.a. auf www.links-netz.de als Sozialpolitik als Infrastruktur diskutiert. Linkskeynesianische Vorschl&#228;ge sind bisher sehr viel verhaltener und formulieren eher die Vision eines &#8222;guten Kapitalismus&#8221; und fallen damit teilweise hinter Keynes Radikalit&#228;t zur&#252;ck (Burmeister/von Treeck 2009; Dullien/Herr/Kellermann 2009).
[24] Als Vergesellschaftung der Kauf- und Verkaufsakte und des Preisbildungsprozesses diskutiert Elson (1990) eine sozialistische Reformstrategie.
[25] Das gilt unabh&#228;ngig davon, dass es ohne soziale K&#228;mpfe sowieso unrealistisch ist und eine derartige Perspektive parteipolitisch z.Z. sowieso kaum diskutiert wird.
[26] Deshalb ist Deutschmanns (2003) zentrale Kritik auch, dass Keynes die Widerst&#228;ndigkeit der Geldverm&#246;gensbesitzer falsch eingesch&#228;tzt habe. Wie schwer durchsetzbar bereits eine bezahlbare Gesundheitsversicherung sein kann, musste in den USA gerade Barack Obama erfahren (Scharenberg 2009). Marx h&#228;tte wohl kommentiert: &#8222;Was k&#246;nnte die kapitalistische Produktionsweise besser charakterisieren als die Notwendigkeit, ihr durch Zwangsgesetz von Staats wegen die einfachsten Reinlichkeits- und Gesundheitsvorrichtungen aufzuherrschen!&#8220; (MEW 23: 505)&lt;/p&gt; &lt;dl class='spip_document_348 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/pdf/Stutzle_Keynes.pdf&quot; title='PDF - 171.6 kB' type=&quot;application/pdf&quot;&gt;&lt;img src='http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L52xH52/pdf-d7486.png' width='52' height='52' alt='PDF - 171.6 kB' style='height:52px;width:52px;' class=' format_png' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Text kann &lt;a href=&quot;http://www.stuetzle.in-berlin.de/wp-content/uploads/Stuetzle-To-be-or-not-to-be-a-Keynesian-.pdf&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;im Original hier als pdf heruntergeladen werden&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_ps'&gt;(erschienen in: Prokla 157/2009)&lt;/div&gt;
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	</item>



	<item>
		<title>Der besitzindividualistische Menschenrechtsdiskurs in der Neuzeit</title>
		<link>http://rote-ruhr-uni.com/cms/Der-besitzindividualistische.html</link>
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		<dc:date>2010-05-20T09:19:39Z</dc:date>
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		<dc:creator>ingo</dc:creator>

<category domain="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Vortrage-.html">Vortr&#228;ge</category>


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-
&lt;a href="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Vortrage-.html" rel="directory"&gt;Vortr&#228;ge&lt;/a&gt;


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	</item>



	<item>
		<title>Staat und Staatsapparat</title>
		<link>http://rote-ruhr-uni.com/cms/Staat-und-Staatsapparat.html</link>
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<category domain="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Texte-.html">Texte</category>

		<dc:subject>S</dc:subject>
		<dc:subject>Neuer Text</dc:subject>

		<description>Die neuere westdeutsche marxistische Diskussion &#252;ber die theoretische Bestimmung von Form und Funktion des kapitalistischen Staates war nach einer relativ produktiven Phase zu Beginn dieses Jahrzehnts vor etwa zwei bis drei Jahren wieder zum Erliegen gekommen. Erst in j&#252;ngster Zeit scheint man sich ihrer - allerdings schon als Geschichte - wieder zu erinnern. Die Versuche, allgemeine Bestimmungen des b&#252;rgerlichen Staates aus der kategorialen Fassung der Reproduktion der b&#252;rgerlichen (...)

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/arton387.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;45&quot; height=&quot;26&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;Die neuere westdeutsche marxistische Diskussion &#252;ber
die theoretische Bestimmung von Form und Funktion des
kapitalistischen Staates war nach einer relativ produktiven
Phase zu Beginn dieses Jahrzehnts vor etwa zwei bis drei Jahren wieder zum Erliegen gekommen. Erst in j&#252;ngster Zeit
scheint man sich ihrer - allerdings schon als Geschichte -
wieder zu erinnern.
Die Versuche, allgemeine Bestimmungen des b&#252;rgerlichen Staates
aus der kategorialen Fassung der Reproduktion der b&#252;rgerlichen
Gesellschaft abzuleiten, sind vielfach kritisiert worden. In
manchen F&#228;llen war die Kritik an der unzureichenden Ausarbeitung des Staatsbegriffs auch gerechtfertigt. Problematisch
war jedoch die einseitige Konsequenz aus dieser Kritik: die
alternative Forderung nach historischen und empirischen Untersuchungen.&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;DAS BUCH &lt;a href=&quot;http://www.isf-muenchen.de/pdf/isf-archiv/1978-sauer-staat.pdf&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;KANN HIER HERUNTERGELADEN&lt;/a&gt; WERDEN.&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_ps'&gt;(Frankfurt/Main 1978)&lt;/div&gt;
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	</item>



	<item>
		<title>Felix Lenz: Sergej Eisenstein - Montagezeit. Rhythmus, Formdramaturgie, Pathos</title>
		<link>http://rote-ruhr-uni.com/cms/Felix-Lenz-Sergej-Eisenstein.html</link>
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		<dc:date>2010-04-13T18:23:43Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
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<category domain="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Rezensionen-.html">Rezensionen</category>

		<dc:subject>L</dc:subject>
		<dc:subject>Neue Rezension</dc:subject>
		<dc:subject>Devi Dumbadze</dc:subject>

		<description>Die Monographie &#252;ber Sergej Eisensteins Gesamtwerk verspricht &#8222;eine Einf&#252;hrung f&#252;r alle&#8220; und zugleich &#8222;ein Werk [zu sein], das durch unerwartete Funde neue Betrachtungsperspektiven aufzeigt.&#8220;

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&lt;a href="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Rezensionen-.html" rel="directory"&gt;Rezensionen&lt;/a&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/arton373.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;45&quot; height=&quot;26&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;Die Monographie &#252;ber Sergej Eisensteins Gesamtwerk verspricht &#8222;eine Einf&#252;hrung f&#252;r alle&#8220; und zugleich &#8222;ein Werk [zu sein], das durch unerwartete Funde neue Betrachtungsperspektiven aufzeigt.&#8220;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;dl class='spip_document_343 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/pdf/Lenz-Dumbadze_Eisenstein__Endfassung.pdf&quot; title='PDF - 226.5 kB' type=&quot;application/pdf&quot;&gt;&lt;img src='http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L52xH52/pdf-d7486.png' width='52' height='52' alt='PDF - 226.5 kB' style='height:52px;width:52px;' class=' format_png' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_ps'&gt;(ver&#246;ffentlicht in: Zeitschrift f&#252;r Medienwissenschaft, M&#228;rz 2010)&lt;/div&gt;
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	</item>



	<item>
		<title>Karl Marx' Thesen zu den Menschenrechten</title>
		<link>http://rote-ruhr-uni.com/cms/Karl-Marx-Thesen-zu-den.html</link>
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<category domain="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Texte-.html">Texte</category>

		<dc:subject>M</dc:subject>
		<dc:subject>Neuer Text</dc:subject>

		<description>&#196;hnlich wie zu den Thesen zur Gerechtigkeit existiert auch zu den &#196;u&#223;erungen von Marx zu den Menschenrechten, obwohl diese weitaus zahlreicher sind, bislang keine umfassende Darstellung. Es scheint daher sinnvoll, wie im vorigen Abschnitt, zun&#228;chst einen &#220;berblick &#252;ber die verschiedenen &#196;u&#223;erungen von Marx zu geben (1.), bevor sie zu einer Bestimmung seines Begriffs der Menschenrechte zusammengefa&#223;t werden (2.). In einem dritten und vierten Abschnitt gilt es dann die Bedeutung zu er&#246;rtern, die die (...)

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&lt;a href="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Texte-.html" rel="directory"&gt;Texte&lt;/a&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/arton382.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;45&quot; height=&quot;26&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;&#196;hnlich wie zu den Thesen zur Gerechtigkeit existiert auch zu den &#196;u&#223;erungen von Marx
zu den Menschenrechten, obwohl diese weitaus zahlreicher sind, bislang keine
umfassende Darstellung. Es scheint daher sinnvoll, wie im vorigen Abschnitt, zun&#228;chst
einen &#220;berblick &#252;ber die verschiedenen &#196;u&#223;erungen von Marx zu geben (1.), bevor sie zu
einer Bestimmung seines Begriffs der Menschenrechte zusammengefa&#223;t werden (2.). In
einem dritten und vierten Abschnitt gilt es dann die Bedeutung zu er&#246;rtern, die die
Menschenrechte Marx zufolge f&#252;r die Kritik bestehender (3.) sowie f&#252;r die Konzeption
zuk&#252;nftiger gesellschaftlicher Verh&#228;ltnisse haben (4.).&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;dl class='spip_document_342 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/pdf/Maihofer_Menschenrechte1.pdf&quot; title='PDF - 545.2 kB' type=&quot;application/pdf&quot;&gt;&lt;img src='http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L52xH52/pdf-d7486.png' width='52' height='52' alt='PDF - 545.2 kB' style='height:52px;width:52px;' class=' format_png' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;
&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.nomos-shop.de/productview.aspx?product=5026&quot; class=&quot;spip_out&quot;&gt;Zur Verlagsseite&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_ps'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;(Kapitel aus: Andrea Maihofer, Das Recht bei Marx. Zur dialektischen Struktur von Gerechtigkeit, Menschenrechten und Recht, Nomos-Verlag, Baden-Baden 1992)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Copyright by Nomos-Verlag. Ver&#246;ffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Autorin und des Verlags&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
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	</item>



	<item>
		<title>Die Kritik Hans Kelsens an der juristischen Eigentumsideologie</title>
		<link>http://rote-ruhr-uni.com/cms/Die-Kritik-Hans-Kelsens-an-der.html</link>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>ingo</dc:creator>

<category domain="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Texte-.html">Texte</category>

		<dc:subject>R</dc:subject>
		<dc:subject>Neuer Text</dc:subject>

		<description>Hans Kelsen hat keine systematische Ideologiekritik des Privateigentumsrechts vorgenommen. Aber in zahlreichen ideologiekritischen Analysen der zentralen Begriffe des Privatrechts wird der Schutz des Privateigentums und seine Verkl&#228;rung als vorstaatliches, nat&#252;rliches Recht als Zweck der herrschenden Begriffsbildung beschrieben und kritisiert.

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&lt;a href="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Texte-.html" rel="directory"&gt;Texte&lt;/a&gt;

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		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/arton384.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;45&quot; height=&quot;26&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;Hans Kelsen hat keine systematische Ideologiekritik des Privateigentumsrechts vorgenommen. Aber in zahlreichen ideologiekritischen Analysen der zentralen Begriffe des Privatrechts wird der Schutz des Privateigentums und seine Verkl&#228;rung als vorstaatliches, nat&#252;rliches Recht als Zweck der herrschenden Begriffsbildung beschrieben und kritisiert.&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;dl class='spip_document_340 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/pdf/Peter_Romer_Kelsen_und_die_Eigentumsideologie.pdf&quot; title='PDF - 178.1 kB' type=&quot;application/pdf&quot;&gt;&lt;img src='http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L52xH52/pdf-d7486.png' width='52' height='52' alt='PDF - 178.1 kB' style='height:52px;width:52px;' class=' format_png' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_ps'&gt;(erschienen in: Peter R&#246;mer, Das kapitalistische Privateigentum, K&#246;ln 2009;
vgl. auch: http://www.roemer-peter.de/index.htm)
Ver&#246;ffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors&lt;/div&gt;
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	</item>



	<item>
		<title>jour fixe initiative berlin (Hg.): Souver&#228;nit&#228;ten</title>
		<link>http://rote-ruhr-uni.com/cms/jour-fixe-initiative-berlin-Hg.html</link>
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		<dc:date>2010-04-13T17:30:55Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
		<dc:creator>ingo</dc:creator>

<category domain="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Rezensionen-.html">Rezensionen</category>

		<dc:subject>J</dc:subject>
		<dc:subject>Neue Rezension</dc:subject>
		<dc:subject>Hendrik Wallat</dc:subject>

		<description>Der Sammelband &quot;Souver&#228;nit&#228;ten. Von Staatsmenschen und Staatsmaschinen&quot; geht aktuellen Fragen kritischer Staatsanalyse in gegenwartsdiagnostischer und historisch orientierter Perspektive nach. Die Frage nach der &#8222;G&#252;ltigkeit der kritischen Staatstheorien&#8220; (7) im Angesicht der Transformation der au&#223;er&#246;konomischen Zwangsgewalt in Zeiten der sog. Globalisierung stellt hierbei den Ausgangspunkt (...)

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&lt;a href="http://rote-ruhr-uni.com/cms/-Rezensionen-.html" rel="directory"&gt;Rezensionen&lt;/a&gt;

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&lt;a href="http://rote-ruhr-uni.com/cms/+-mot25-+.html" rel="tag"&gt;J&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://rote-ruhr-uni.com/cms/+-Neue-Rezension-+.html" rel="tag"&gt;Neue Rezension&lt;/a&gt;, 
&lt;a href="http://rote-ruhr-uni.com/cms/+-Hendrik-Wallat-+.html" rel="tag"&gt;Hendrik Wallat&lt;/a&gt;

		</description>


 <content:encoded>&lt;img src=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/arton385.jpg&quot; alt=&quot;&quot; align=&quot;right&quot; width=&quot;45&quot; height=&quot;26&quot; class=&quot;spip_logos&quot; /&gt;
		&lt;div class='rss_chapo'&gt;Der Sammelband &quot;Souver&#228;nit&#228;ten. Von Staatsmenschen und Staatsmaschinen&quot; geht aktuellen Fragen kritischer Staatsanalyse in gegenwartsdiagnostischer und historisch orientierter Perspektive nach. Die Frage nach der &#8222;G&#252;ltigkeit der kritischen Staatstheorien&#8220; (7) im Angesicht der Transformation der au&#223;er&#246;konomischen Zwangsgewalt in Zeiten der sog. Globalisierung stellt hierbei den Ausgangspunkt dar.&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;dl class='spip_document_344 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/pdf/RezSouveranitat.pdf&quot; title='PDF - 201.3 kB' type=&quot;application/pdf&quot;&gt;&lt;img src='http://rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L52xH52/pdf-d7486.png' width='52' height='52' alt='PDF - 201.3 kB' style='height:52px;width:52px;' class=' format_png' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>



	<item>
		<title>Privateigentum &#8211; &#8222;tief im Wesen des Menschen&#8220; begr&#252;ndet? </title>
		<link>http://rote-ruhr-uni.com/cms/Privateigentum-tief-im-Wesen-des,381.html</link>
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		<description>Das Privateigentum ist das rechtliche Basisinstitut der kapitalistischen Gesellschaft. Eine begr&#252;ndete, d.h. rationale, Stellungnahme zu diesem Institut ist daher seit den Anfangstagen dieser Gesellschaft eine der zentralen Aufgaben sozialphilosophischen Denkens. Die bei weitem einflussreichste Fassung, ja die Begr&#252;ndung des modernen Eigentumsbegriffs findet sich in der 1689 ver&#246;ffentlichten Zweiten Abhandlung &#252;ber die Regierung von John Locke (1632 &#8211; 1704). Hier leitet Locke das privatexklusive (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;Das Privateigentum ist das rechtliche Basisinstitut der kapitalistischen Gesellschaft. Eine
begr&#252;ndete, d.h. rationale, Stellungnahme zu diesem Institut ist daher seit den
Anfangstagen dieser Gesellschaft eine der zentralen Aufgaben sozialphilosophischen
Denkens. Die bei weitem einflussreichste Fassung, ja die Begr&#252;ndung des modernen
Eigentumsbegriffs findet sich in der 1689 ver&#246;ffentlichten Zweiten Abhandlung &#252;ber
die Regierung von John Locke (1632 &#8211; 1704).
Hier leitet Locke das privatexklusive Eigentum an Sachg&#252;tern aus dem Selbsteigentum
der Person und der Vermischung ihrer rechtspersonalen Substanz mit Naturgegenst&#228;nden
im Prozess der Arbeit ab. Privateigentum wird damit erstmals in der politischen
Ideengeschichte systematisch als vorsoziales Rechtsinstitut begr&#252;ndet und damit dem
aufstrebenden B&#252;rgertum eine nachhaltige Legitimationsgrundlage geschaffen, die noch
im B&#252;rgerlichen Gesetzbuch nachwirkt.
Im Seminar soll dieser Ansatz in seinen Grundz&#252;gen und ideengeschichtlichen
Konstellationen vorgestellt und einer Kritik unterzogen werden. Die Widerspr&#252;che des
&#246;konomischen Liberalismus sollen dabei ebenso deutlich werden, wie die gemeinsamen &#8211;
falschen - Grundlagen, die einige linke Eigentumstheorien mit ihrem liberalen Widerpart
teilen.&lt;/div&gt;
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